Tipps & Tricks

Belästigungen, Erpressungen, Bedrohungen? So was soll dir nicht passieren.

Die sechs wichtigsten Verhaltensregeln lauten:
  • Ich weiss, dass Internet-Bekanntschaften nicht immer die sind, für die sie sich ausgeben.
  • Namen, Adressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen verrate ich niemandem im Netz.
  • Ich überlege mir gut, ob ich Fotos von mir ins Internet stelle. Ich weiss: Sind Fotos einmal im Netz, habe ich keine Kontrolle mehr darüber.
  • Personen, die ich im Internet kennengelernt habe, treffe ich nicht.
  • Im Netz bin ich fair und verhalte mich gegenüber anderen so, wie ich selber behandelt werden möchte.
  • Wenn etwas Unangenehmes im Netz passiert oder wenn ich belästigt werde, spreche ich mit meinen Eltern oder einer Vertrauensperson darüber.

Damit du diese Regeln nie vergisst, druckst du sie am besten aus und hängst sie gleich neben deinen Computer.

Was gilt es sonst noch zu beachten?

  • Wähle deinen Nickname so, dass er weder Angaben zu deinem Namen noch zum Alter, Geschlecht oder Wohnort enthält.
  • Neben deinem Namen, deiner Adresse oder deiner Telefonnummer solltest du im Netz auch nicht darüber sprechen, was deine Hobbys sind oder wo du dich in deiner Freizeit gerne aufhältst. Verrate niemandem, wie deine Mutter oder dein Vater, deine Geschwister oder Freunde heissen.
  • Such dir einen Chatraum, in dem ein so genannter Operator/Moderator aufpasst.
  • Chatte oder surfe die ersten Male nicht alleine. Am Anfang ist alles neu und es kann schnell passieren, dass du versehentlich etwas von dir im Internet preisgibst, das du eigentlich gar nicht sagen wolltest.
  • Passe in Social Networks die Einstellungen der Privatsphäre so an, dass nicht alle Nutzer auf dein Profil zugreifen können.
  • Bleib immer kritisch. Im Internet darfst du niemandem komplett vertrauen.
  • Überleg dir gut, bevor du jemandem deine E-Mail-Adresse gibst, um mit dieser Person via Instant Messenger (zum Beispiel MSN oder ICQ) zu kommunizieren. Er kann danach direkt mit dir Kontakt aufnehmen und weiss jederzeit, wann du online bist.
  • Tu nichts, was du nicht willst oder was dir unangenehm ist.
  • Verlass den Chatraum oder das Internet, wenn du ein komisches Gefühl hast.
  • Sprich mit deiner Mutter, deinem Vater oder einer erwachsenen Vertrauensperson über komische Dinge, die du im Netz erlebt hast. Und vergiss dabei nicht: Du musst nie ein schlechtes Gewissen haben – auch wenn du verbotenerweise online warst. Deine Eltern sind froh, wenn du mit ihnen darüber sprichst.
  • Es geht niemanden etwas an, ob du alleine zu Hause bist. Du darfst ruhig schreiben, dass deine Eltern in der Nähe sind, auch wenn das nicht stimmt.
  • Vorsicht, wenn jemand mit dir eine Webcam-Unterhaltung führen will! Es gibt Erwachsene, die wollen, dass du dich vor ihnen ausziehst oder die sich dir selbst nackt zeigen wollen.
  • Stelle keine Fotos ins Netz, denn Bilder können verändert werden. Immer wieder kommt es vor, dass Köpfe von Jugendlichen auf nackte Körper montiert und dann ins Internet gestellt werden. Es gibt Personen, die versuchen, auf diese Weise andere zu erpressen oder unter Druck zu setzen.

Was, wenn du trotzdem belästigt, beschimpft oder erpresst wirst?

Sprich als Erstes mit deiner Mutter, deinem Vater oder einer anderen erwachsenen Vertrauensperson darüber. Kontaktstellen, an die du dich wenden kannst, findest du hier.
schau genau!